Häufige Fragen zur Personenschutz-Ausbildung

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Wie lange sollte eine Personenschutzausbildung dauern?

Es ist schwer, eine genaue Zeitdauer festzulegen. Die Anforderungen an den Personenschützer
ändern sich ständig, zum Beispiel durch neue Technologien und Veränderungen im Täterverhalten.
Wichtig ist eine regelmäßige Weiterbildung.

Von Bedeutung ist eine gute Basisausbildung als Grundlage für die spätere Arbeit und Fort-
bildung. Manche Schulen bieten Personenschutzlehrgänge von bis zu neun Monaten, wobei der
größte Teil dort nicht unbedingt in der Personenschutzausbildung, sondern dem Werkschutz liegt.
Schauen Sie genau nach, wie viele Stunden sich tatsächlich mit dem Thema Personenschutz
befassen. Selbst bei Sicherheitsbehörden dauert eine Personenschutzausbildung nur zwischen drei
und sechs Wochen.

Wir halten eine Basisausbildung im Bereich Personenschutzmaßnahmen (ohne Schießausbildung,
Fahrtraining und 1. Hilfe gerechnet) mit ca.130 Stunden als gute Grundlage. Zusätzlich sollten
Sie zwei weitere Wochen für Schießausbildung, Informationsschutz, Erkennen von Sprengsätzen
und 1. Hilfe jeweils einplanen.

Wichtig ist, dass Sie ihre Kenntnisse regelmäßig auffrischen und erweitern.

Welchen beruflichen Hintergrund sollten die Ausbilder haben?

Wichtig ist eine Mischung aus Erfahrungen bei Sicherheitsbehörden und im privaten Sicherheits-
sektor. Der nichtstaatliche Sektor ist von nicht geringer Bedeutung, da der Personenschutz im
Privatsektor nur auf der Grundlage von Jedermannrechten, mit begrenzten Ressourcen und in
einem anderen Umfeld erfolgt und sich daher erheblich vom staatlichen Personenschutz unter-
scheidet. Die Personenschutzausbildung bei Sicherheitsbehörden erfolgt unter hervorragenden
Trainingsbedingungen mit großem Budget. Daher ist es für eine qualifizierte Personenschutz-
ausbildung durch private Firmen eine Grundvoraussetzung, dass

Gibt es eine international anerkannte Ausbildung?

Es gibt kein Zertifikat im Personenschutz, dass weltweit anerkannt ist. Unserer Meinung nach ist
jedoch mit einem amerikanischen Zertifikat die größtmögliche internationale Anerkennung möglich. 
Aufträge im Personenschutz erfolgen oft von gefährdeten ausländischen Personen (insbesondere
USA, Japan, Golfstaaten), die sich aus privaten oder beruflichen Gründen vorübergehend in
Deutschland oder Europa aufhalten.

In Deutschland gibt es kein offiziell gültiges Zertifikat (auch nicht eine IHK-Zertifizierung).

Wer ist als Personenschützer geeignet?

Niemand braucht 90 Kilo zu wiegen und 1,90 Meter lang zu sein. Wer Teamgeist hat, diszipli-
niert ist, einen Blick für Details hat, stressbelastbar ist, über eine gute Allgemeinbildung und gute
Umgangsformen verfügt, der hat gute Grundvoraussetzungen für den Beruf. Was im Kopf steckt
ist wichtiger als die Muskelmasse. Dennoch sollte zumindestens eine durchschnittliche Sportlich-
keit vorhanden sein.

Wie lange kann man als Personenschützer arbeiten?

Diese Frage hängt natürlich stark von den eigenen Vorraussetzungen ab: Arbeite ich als Selb-
ständiger oder bin ich fest angestellt bei einem Industriekonzern oder Sicherheitsunternehmen.
Auch die eigene gesundheit im fortgeschrittenen Alter spielt hier eine Rolle. Daher ist es sehr
schwer zu sagen, wie lange man arbeiten kann. Manche arbeiten bis 40 Jahre, andere sind
noch mit Mitte 50 tätig. Grundsätzlich kann man sagen, das Personenschützer in der Show-
branche jünger sind als in Personenschutzgruppen von Unternehmen oder wohlhabenden
Familien. Geschäftsleute legen mehr Wert auf Berufs- und Lebenserfahrung. Unternehmen und
wohlhabende Familien fühlen sich auch gegenüber ihrem Personenschützern verantwortlich und
weden bei Zeiten für eine Alternativbeschäftigung sorgen. Der Personenschützer einer wohl-
habenden Familie, die gleichzeitig größter Aktionär eines Automobilkonzerns ist, beschaffte
ihrem Mitarbeitern, als er die 40 Jahre überschritten hatte und selber eine andere Tätigkeit
wünschte, eine gute Stelle im Bereich Sonderschutzfahrzeuge des Automobilkonzerns.
Ältere Personenschützer sind durch ihre Berufserfahrung und ihr Fachwissen auch für Tätigkeiten
als Sicherheitsberater und Ausbilder geeignet.Hingegen ist beim Schutz vom Popstars eher
Körpermasse gefragt. Gründe hierfür sind der Abschreckungseffekt und vorhandene Klischees
bei Schutzpersonen dieser Kategorie.

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Grundsätzlich sollte man zumindestens einen Hauptschulabschlusss besitzen. Es gibt auch
zahlreiche Personenschützer, die ein Universitätsstudium absolviert haben. Auch hier hängt
vieles von der eigenen Persönlichkeit ab. Insbesondere Männer sind oft "Spätzünder", die
trotz schlechtem Schulabschluss in ihrer Jugendzeit später "aufwachen" und ein erhebliches
Potential entwickeln. Wichtig sind, wie bereits erläutert, eine gute Allgemeinbildung, ein
fundiertes Fachwissen und gute Umgangsformen.

Sind Angehörige militärischer Spezialeinheiten die besseren Personenschützer?

Es gibt viele Vorkenntnisse, die für den Beruf des Personenschützers nützlich sind. Ob Kennt-
nisse in Geiselbefreiung hier von großem Nutzen sind, ist eher fraglich. Personen mit diesem
beruflichen Vorlauf haben aber sicherlich Vorteile im Personenschutz: sie sind stressresistent,
haben gute Kenntnisse in Erster Hilfe, Nahkampftraining und Waffenausbildung.

Gibt es nach bestandener Ausbildung eine Garantie für einen Arbeitsplatz im
Personenschutz?

Wir geben keine Garantie dafür, dass der berufliche Einstieg in den Personenschutz nach
bestandener Ausbildung gelingt. Der Einstieg hängt neben der durchlaufenen Ausbildung in
hohem Maße vom eigenen Charakter, der Bildung, den Kontakten und einer Portion Glück.

Habe ich durch eine frühere Tätigkeit bei der Polizei oder Bundeswehr Vorteile im
späteren Beruf als Personenschützer?

Die Tätigkeit im Personenschutz ist näher an der Arbeit von Polizeibeamten zur Sicherung der
Inneren Sicherheit, als bei Soldaten. Doch auch Soldaten bringen gute Voraussetzungen mit.
Aber auch ein Krankenpfleger verfügt über Fachwissen, das für die Arbeit im Personenschutz
nützlich ist.

Dürfen auch Frauen an der Ausbildung teilnehmen?

Unsere Ausbildung steht auch Frauen offen. Der Bedarf an Frauen ist im Personenschutz
steigend - insbesondere für Schutzpersonen, die einen unauffälligen Schutz wünschen. Beim
Schutz gefährdeter Personen aus den Golf-Staaten dürfen häufig weibliche Schutzpersonen nur
von Frauen beschützt werden.

Was ist der wichtigste Teil der Ausbildung?

Alle Bereiche der Ausbildung sind wichtig. Wir sind aber der Auffassung, dass der Bereich
Erkun-dung und Aufklärung der wichtigste Teil der Ausbildung ist. Denn nur durch eine gute
Einsatzvorbereitung und Aufklärungsmaßnahmen ist ein effektiver Schutz möglich.
Das Begleitschutzkommando alleine wird kaum eine Chance haben, ohne diese beiden
Komponenten ein Anschlag zu verhindern.

Was ist das Besondere an der Personenschutzausbildung, die PRAESIDIA DEFENCE
anbietet?

Wir haben aus unseren Erfahrungen und unserem Know-how verschiedene Taktiken aus dem
In- und Ausland (Sicherheitsbehörden und Zivil) unser Ausbildungskonzept entwickelt, das wir
ständig dem sich ändernden Täterverhalten anpassen.

Unsere Personenschutzausbilder haben ausnahmelos sowohl im behördlichen als auch im privaten
Personenschutz gearbeitet und waren zuvor Ausbilder bei deutschen Sicherheitsbehörden.

Wir arbeiten Täterorientiert, da unserer Meinung nach nur die Kenntnis über Tätertaktiken
einen wirksamen Schutz ermöglichen.

Als annerkanter Bildungsträger bieten wir den Teilnehmern an der mehrwöchigen Ausbildung
zusätzlich ein amerikanisches Zertifikat. Unsere modular aufgebaute Ausbildung ermöglichst
auch die nebenberufliche Teilnahme für Personen, die über ein Jahr verteilt die Ausbildung
durchlaufen möchten.

Wie ist die Qualität der Dienstleistungen von PRAESIDA DEFENCE?

Zu unseren Kunden gehören Unternehmen, NGOs, Behörden und Privatpersonen. Klicken Sie hier,
um einige Meinungen von Kunden zu
PRAESIDA DEFENCE zu hören.

Beginnen Sie nicht leichtfertig eine Personenschutzausbildung

Überlegen Sie wirklich genau, ob Sie mit einer Personenschutzausbildung beginnen möchten.
Es erfordert von Ihnen, insbesondere in der Anfangsphase, finanzielle und zeitliche Investitionen.
Keine Ausbildung kann Ihnen garantieren, dass der Einstieg in diesen Beruf gelingt. Vieles hängt
auch von Ihrer Person und Ihren charakterlichen Eigenschaften ab.

Der Beruf des Personenschützers ist nicht gleichbedeutend mit Aktion und Leben in der High
Society. Er bedeutet vor allem lange Arbeitszeiten und Reisen, die ein Familienleben nicht
unbedingt erleichtern.

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